GELD-Magazin, Februar 2019

Gutes gewissen und mehr. Die Hel- vetia Versicherung erweitert ihr Portfolio in der fondsgebundenen Lebensversicherung um die „FairFuture Lane“ auf Basis von Socially Respon- sible Investments. „Um langfristig eine positive Wirkung auf Gesellschaft und Umwelt zu erzie- len, berücksichtigt die FairFuture Lane nur Fonds, die in Unternehmen mit klaren Umwelt- und So- zialzielen investieren“, erklärt Andreas Bayerle, Vorstand für Finanzen und Leben der Helvetia.Wo- bei nachhaltiges Investieren laut Bayerle nicht nur etwas für unser Gewissen ist, sondern auch nach- weisliche ökonomische Vorteile bringt: Studien wie Sustainable Investing and Bond Returns der Ox- ford University belegen, dass nachhaltige Kriterien nicht nur die Rendite po- sitiv beeinflussen können, sondern auch zu einer langfristigen Ertragssi- cherheit beitragen. helvetia: Nachhaltig Steigerung in unwirtlichen zeiten. Trotz schwieriger Bedingungen an den internatio- nalen Finanzmärkten konnte die VBV-Gruppe im Geschäftsjahr 2018 weiter wachsen: Die Anzahl der Berechtigten stieg auf rund 3,6 Millionen, das entspricht einem Plus von 5,6 Prozent. Zu- dem werden rund 10,4 Milliarden verwaltet – das gemanagte Vermögen ist volumensmäßig somit in etwa gleich geblieben. Die VBV-Vorsor- gekasse ist Marktführer bei der obligatorischen, betrieblichen Vorsorge (Abfertigung NEU) und betreut rund jeden dritten Arbeitgeber, Arbeit- nehmer und Selbstständigen in Österreich. Vor Kurzem wurde das Unternehmen zum dritten Mal in Folge Testsieger im jährlichen Ranking für betriebliche Vorsorgekassen der VKI-Zeitschrift Konsument und ist somit die beste Vorsorgekas- se laut dem Verein für Konsumenteninformation. Die VBV-Pensionskasse konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr die Zahl ihrer Berechtigten wiede- rum auf rund 315.000 Berechtigte steigern. Für diese Entwicklung macht das Unternehmen nicht zuletzt digitale Angebote verantwortlich. VBV: Wachstumskurs Millionen-Marke. Die heimischen Pensions- kassen wachsen munter weiter: Mit Ende 2018 verwalteten sie bereits ein Vermögen von knapp 22 Milliarden Euro für mitt- lerweile über 947.000 Personen und kratzen also an der Millionen- Marke. Weniger erfreulich ist hingegen: Aufgrund der Turbulenzen am Finanzmarkt lag die Performance Ende 2018 bei minus 5,18 Prozent (nach plus 6,13 Prozent im Vorjahr). Andreas Zakostelsky, Obmann des Fachverbandes der Pensionskas- sen, kommentiert die neuesten Zahlen wie folgt: „Für unsere Kunden und deren Zusatzpensionen zählen insbesondere die langfristigen Erträge über Jahre bzw. Jahrzehnte hinweg. Dieses durch- schnittliche Ergebnis der Pensionskassen über 28 Jahre liegt inklusive dem 2018 bei plus 5,17 Prozent per anno.“ pensionskassen: Rekord Weiterhin vorsicht geboten. Die extreme Schneesituation in weiten Teilen Öster­ reichs verursacht Schäden in Millionenhöhe. Nach ersten Schätzungen der Wiener Städtischen belaufen sich die Folgen der katastrophalen Be- dingungen im Jänner auf bis zu fünf Millionen Euro und übertreffen damit alle Schäden der ver- gangenen zwölf Jahre in diesem Monat.Wie nahe wiener städtische: Extremer Winter fordert seinen Tribut Regulatorien auf der agenda. Der Vorstandsvorsitzende von Uniqa Österreich, Kurt Svoboda, übernahm im Jänner 2019 für die kom- menden zwei Jahre das Amt des Präsidenten im österreichischen Versicherungsverband VVO. Hierbei handelt es sich um die freiwillige Interes- senvertretung aller in Österreich tätigen privaten Versicherungen. Unter seinem Vorsitz werden bestehende und geplante Regulierungen der Branche ein wichtiges Thema sein. Svoboda: „Re- gulierungen sind Segen und Fluch, Chance und Risiko zugleich. Der Fluch kann uns immer dann einholen, wenn Regulie- rungen eingeführt werden, ohne das tatsächliche Geschäftsmodell und die Bedürfnisse der Kunden im Blick zu haben. Kosten können entstehen, ohne dass Kunden einen Vorteil oder Mehrwert lukrieren.“ VVO: Svoboda neuer Präsident man insgesamt an die Rekordsumme aus dem Jahr 2006 kommt, wird sich mit der Schnee- schmelze zeigen. „Vergleicht man etwa die Anzahl der von der Außenwelt abgeschnittenen Orte oder die Anzahl der Straßensperren, erinnern die Situation und die Zahlen heute stark an den Katastrophenwinter 2006. Damals hat die Wie- ner Städtische im Jänner Schäden von mehr als vier Millionen Euro verzeichnet, insgesamt wa- ren es im ganzen Winter 18 Millionen Euro“, so laut Vorstandsdirektorin Doris Wendler die Pro- gnose der Wiener Städtischen. Die Assekuranz verspricht jedenfalls rasche und unbürokratische Hilfe: Für Betroffene steht die österreichweite Schadenshotline 050 350 355 zur Verfügung. Die Versicherung mahnt gleichzeitig zur Vorsicht: Die regelmäßige Kontrolle der Schneelast zählt in Hinblick auf die Eigenheimversicherung zwar zu den Obliegenheiten des Versicherungsnehmers. Doch Sicherheit geht vor – im Zweifelsfall ist es besser, sich nicht selbst auf das Dach zu wagen, um es vom Schnee zu befreien. Andreas Bayerle, Vorstand Helvetia Andreas Zakostelsky, Fachverband der Pensionskassen Kurt Svoboda, Präsident VVO CrediTS: beigestellt,Uniqa/Lukas Ilgner,pixabay 78 | GELD-MAGAZIN – februar 2019 versicherung | Kurzmeldungen

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