GELD-Magazin, November 2018

Vertrieb & Marketing. Ab sofort verant­ wortetChristianPetteralsVorstandderifaInstitut für Anlageberatung AG, einem Spezialisten für Immobilieninvestments, die Bereiche Vertrieb & Marketing. „Ich bin von Immobilien als attraktive Assetklasse für Anleger überzeugt. Gerade heute kommt der Immobilien­ branche, etwa durch die starke Nachfrage nach Wohnraum, große Be­ deutung zu“, weiß Christian Petter. Mit den Projekten Palais Faber in Salzburg, Geiselberg Wohnen3 in Wien, City Suites Graz sowie dem Schloss Neusiedl im Burgenland entwickelt das Unternehmen aktuell vier Vorzeigeprojekte. CrediT: Pixabay, Sabine Hauswirth IMMOBILIEN Panorama 70 ° GELD-MAGAZIN – November 2018 K äufer von Vorsorgewohnungen ach- ten in der Regel sehr genau darauf, dass die erworbene Wohnung nicht mit einem unbefristeten Mietvertrag belastet ist. Was jedoch, wenn schon? In vielen Fällen ist dies eine Chance. Wohnungen, die unbefristet vermietet sind und einen geringen Mietertrag haben, sind im An- kauf wesentlich günstiger und als Investment somit prinzipiell interessant. Wichtig ist, darauf zu achten, dass es sich dabei nicht um eine Luxuswohnung in Bestlage mit extrem nied- riger Miete handelt. Die Mieter sind sehr gut informiert und man wird über sehr lange Zeit keine Chance haben, diese Wohnung freizube- kommen. Wohnungen in B- und C-Lagen mit unbefristeten Verträgen eignen sich jedoch als Investment sehr gut. Die Kaufpreise in Wien liegen je nach Zustand und Lage bzw. Mietren- dite zwischen 2000 und 3000 Euro pro m 2 . Die Miete bekommt man sicher und ein Mietaus- fall ist im Gegensatz zu befristet vermieteten Wohnungen ein „Glücksfall“. Sobald die Woh- nung frei wird, steigt sie im Wert je nach Lage, Zustand und Einkaufspreis zwischen 20 und 80 Prozent. Das Risiko solcher Wohnungen ist vor allem durch die Dauer bis zum freiwilligen Auszug des Mieters begründet. Unserer Erfah- rung nach werden ca. sieben Prozent solcher Wohnungen p.a. ohne Aktivitäten des Eigen- tümers frei. Das zeigt, wie wichtig es bei der Verfolgung einer solchen Strategie ist, mehre- re Wohnungen zu kaufen. Umso höher die An- zahl der Wohnungen, desto mehr wird die Sta- tistik zur Realität. Wenn man nur eine Woh- nung im unbefristeten Verhältnis kauft, kann es sein, dass sie nie- mals frei wird. Die op- timale Strategie wäre, sukzessive kleinere Wohnungspakete in unterschiedlichen La- gen zu kaufen und bei Freiwerden die Woh- nungen zu sanieren und mit Gewinn zu ver- äußern. Mit dem Gewinn kann man dann wie- der neue „Altmieterwohnungen“ am besten im Paket erwerben. Unterm Strich haben sie so- mit eine geringe, aber sehr sichere, laufende Rendite, niemals einen Leerstand und einen überdurchschnittlichen Gewinn bei Freiwer- dung und Verkauf. Langfristig verfolgt, ist diese Strategie extrem erfolgreich ohne ein großes Verlustrisiko. mario.kmenta@trivium.at Unbefristet vermietete Wohnungen als sicheres Investment mario kmenta, Geschäftsführer, trivium gmbH trivium gmbh kolumne Christian Petter, Vorstand, ifa AG IFA AG: Neuer Vorstand Marktbericht. Aus der neuen Ausgabe des Zinshaus-Marktberichtes von OTTO Immobilien geht hervor, dass sich der Durchschnittspreis für Wiener Zinshäuser in den letzten zehn Jah­ ren mehr als verdoppelt hat – von 1244 Euro pro m² im Jahr 2008 auf 2890 Euro pro m² im Jahr 2018. Das entspricht einer durch­ schnittlichen jährlichen Preissteigerung von über acht Prozent.Die Renditen im selben Zeit­ raum sind von 4,7 Prozent auf 2,6 Prozent Zinshäuser: Preisverdoppelung in zehn Jahren gesunken.Von 2008 bis 2014 war die Steige­ rung der Preise noch moderat,ab 2015 jedoch stiegen die Preise wesentlich stärker an als in den Jahren davor.Interessante Veränderungen seit 2008 sieht OTTO Immobilien auch in der Verschiebung der Eigentümerstruktur von Pri­ vatpersonen hin zu Unternehmen. Der Anteil privater Zinshauseigentümer sank von 67 auf 61 Prozent, gegengleich legte der Anteil von Unternehmen als Eigentümer von Zinshäusern von 22 auf 27 Prozent zu. „Die gewerblichen Käufer von Zinshäusern werden immer mehr, da für private Eigentümer der Betrieb und die Instandhaltung eines alten Hauses immer aufwendiger wird“, berichtet Thomas Gruber, Teamleiter Zinshäuser. Ursachen dafür seien neben der vorgezogenenGenehmigungspflicht für Zinshaus-Abbrüche auch die Unsicherheit um den Lagezuschlag und vieles mehr.

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