GELD-Magazin, Juli/August 2018

50 ° gElD-MAgAZiN – Juli/August 2018 Die Finanzmarkt-Aufsichtsbehörden warnen vor gedankenlosen Geldanlagen in ETFs. Zu geringe Diversi ka- tion und eventuell mangelnde Liquidität bei schärferen Börsenkorrekturen könnten zu Enttäuschungen führen. Patriarch hält dagegen: Mit einem kompetenten ETF-Management verblassen diese Gefahrenmomente. B ei vielen Anlegern liegen ETFs (Ex- change Traded Funds) auf der Beliebt- heitsskala derzeit weit vorne. Besonders reizvoll erscheint die auch von Verbrau- cherschutzorganisationen immer wieder hervorgehobene Kombination aus einer 1:1-Marktabbildung zu einem besonders billigen Preis. Doch ist „billig“ wirklich im- mer „günstig“? Das GELD-Magazin hat im Rahmen der diesjährigen ExpertsTalks bei Dirk Fischer, Geschäftsführer der deut- schen Fondsschmiede Patriarch, nachge- fragt, die gerade mit einem neuartigen ETF- Dachfonds für Furore sorgt. GELD ° Herr Fischer, nachdem ETFs lange Zeit von den Verbraucherschützern und Auf- sichtsbehörden, wie der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) oder der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), als Allheilmittel für die Veranlagung ausgerufen wurden, wird aktuell hierzu thema- tisch plötzlich ein wenig zurückgerudert.Woher kommt dieser „politische Sinneswandel“? DIRK FISCHER: Der ungebrochene Run auf die Exchange Traded Funds, gepaart mit einem Aktienmarkt, der bereits seit Monaten auf ab- soluten Höchstständen erstarrt zu sein scheint, macht nun offensichtlich insbesondere die deutsche BaFin ein wenig nervös. In einer kürz- lich erschienenen Veröffentlichung weist das BaFin-Referat für „Verbrauchertrendanalyse und Verbraucheraufklärung“ sehr deutlich auf mögliche Kostenfallen in Form von Kauf- und Verkaufsspesen oder einen vermeintlichen Liquiditätsengpass und damit verbunden mög- lichen Kursverlust beim Verkauf von ETFs hin. Man hebt damit vorsichtig den warnenden Zei- gefinger an die Adresse all jener, die derzeit anscheinend blind in alles investieren, was den Stempel ETF trägt – und damit auf den ersten Blick eben günstig erscheint. Ganz besonders ist dies auch an die Selbstentscheider unter den Endkunden gerichtet. Besonders im Fokus ste- hen dabei mögliche Marktturbulenzen! Die BaFin möchte eindeutig und mit Recht daran erinnern, dass das „billige“ 1:1-Abbil- den von Märkten eben nicht nur in steigenden, sondern auch in fallenden Märkten geschieht. Solange die Börsen steigen, ist für den Investor alles o.k. – aber was ist, wenn Märkte drastisch fallen oder die gewählten ETF-Marktsegmente nicht mehr funktionieren? Ist sich der Anleger auch über dieses Risiko im Klaren? (Hier für interessierte Anleger der Quell-Link zum zitierten BaFin-Beitrag: https://www.bafin.de/SharedDocs/Ver- oeffentlichungen/DE/Fachartikel/2017/ fa_bj_1706_ETF.html) Sie sind ganz aktuell mit Ihrem per 1. Juli 2018 umgewandelten und in Österreich überall erwerbbaren ETF-Dachfonds Patriarch Vermö- gensmanagement an den Start gegangen. Des- sen innovativen Investmentansatz gibt es in Deutschland schon seit drei Jahren als Mana- ged Portfolio über die Augsburger Aktienbank. Hält Ihr Konzept den Kritikpunkten stand? Bereits seit Juni 2015 liefert die Patriarch Mul- ti-Manager GmbH, in Kooperation mit der renommierten und auf ETFs spezialisierten StarCapital AG, auf die Bedenken der BaFin eine eigene Antwort. Namentlich die Patriarch- Select ETF Trend 200 Vermögensverwaltung – und nun auch zusätzlich als geklonter Ansatz über den Patriarch Vermögensmanagement im Dachfondsmantel (WKN: A0EQ04). Es ist ein Leichtes, einmal die BaFin-Anmerkungen hieran zu überprüfen: Erster Kritikpunkt – zu geringe Markt- oder Themenstreuung beim Kauf eines ETFs. Das Neu aufgestellter EtF-Dachfonds mit Absicherung bietet Optimum Kapitalerhalt: In Abwärtsphasen schützt die Trend-200-Strategie vor übermäßigen Kursverlusten. PAtRiARCH VERMÖgENsMANAgEMENt EtF-DACHFONDs +20% +10% 0% –10% Quellen:PatriarchVermögensmanagement:Cleversoft,MSCIWorld: Lipper IM 2016 2017 MSCI World in Euro PatriarchSelect ETF Trend 200 Vermögensverwaltung Trend-200-Effekt CREDIT: beigestellt

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