GELD-Magazin, Juli/August 2018

creditS: beigestellt 26 ° GELD-MAGAZIN – Juli/august 2018 Das vergangene Geschäftsjahr brachte für die Hypo Vorarlberg zahlreiche Veränderungen. Ziel dieser Neuorien­ tierung, die mit einem neuen Markenauftritt einherging, war eine Schärfung der strategischen Ausrichtung der Marke Hypo Vorarlberg, die ihre Stärke aus ihrer langen Tradition in Verbindung mit innovativem Unterneh­ mertum zieht und nicht umsonst als Top-Adresse für ausgezeichnete Portfolio- und Beratungsqualität gilt. GELD ° Im letzten Jahr hat die Hypo Vorarlberg einen spannenden Veränderungs­ prozess durchlaufen, bei dem es auch zu einem Rebranding kam.Wie kam es zu diesem Transformationsprozess? Johannes Hefel : Die Hypo Vorarlberg ist eine starke, gesunde Bank. Damit das auch in Zukunft so bleibt, haben wir im Laufe der beiden vergangenen Jahre ein intensives Mar- kenprojekt durchgeführt. Als Ergebnis haben wir u.a. sieben Markenkernwerte, die quasi die DNA der Hypo Vorarlberg sind, festgelegt und eine klare Positionierung für unsere Bank for- muliert. Nach dem Ende der Konzeptionsphase galt es schließlich, die Idee der neuen Marke durch unsere Führungskräfte und Mitarbeiter zum Leben zu erwecken. Besonderes Augen- merk lag dabei auf denMarkenkontaktpunkten, also alle „Touchpoints“, an denen Kunden, Part- ner oder Mitarbeiter mit der Hypo Vorarlberg in Kontakt kommen. Die Qualität dieser Kon- takte entscheidet schlussendlich über Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens. Am Ende des Prozesses stand die neue Markenstilistik, die seit 1. Oktober 2017 für unsere Kunden sicht- und erlebbar ist. Gibt es schon erste Ergebnisse zu sehen? Markenarbeit ist kein Sprint, sondern ein Ma- rathon. So gesehen sind wir noch nicht im Ziel angelangt. Nach einemDreivierteljahr lässt sich aber feststellen, dass die Identifikation mit der Marke „Hypo Vorarlberg“ bei den Mitarbeitern in der Bank und vor allem in den Tochterun- ternehmen deutlich gestiegen ist. Auch sind zahlreiche Veränderungen im Alltag spürbar geworden – so sorgt die Klarheit über die Mar- ke bzw. unsere Ausrichtung dafür, dass auch unsere Markenkernwerte aufgeladen werden und mehr Kraft bekommen. Neben den op- tischen Neuerungen – sei es beim neuen Logo oder Kampagnensujets – ist die „neue“ Hypo Vorarlberg auch akustisch wahrnehmbar: Eine junge Vorarlberger Sounddesignerin hat unsere Marke in Töne übersetzt und eigens ei- nen Markensound komponiert, der z.B. in der Radiowerbung oder in der Telefonschleife zu hören ist. Somit beginnt die geschärfte Marke Hypo Vorarlberg zusätzlich an Anziehungskraft zu gewinnen. Was ist die Kernaussage der neuen Marke auf den Punkt gebracht? Wir haben in unserer über 120-jährigen Ge- schichte geforscht und zudem zahlreiche Kunden sowie Mitarbeiter befragt, um schluss­ endlich unsere Positionierung in einem Satz auf den Punkt zu bringen. Mit dem Verspre- chen, „Die beste Beratung für alle, die etwas vorhaben“, wollen wir uns von anderen Banken unterscheiden, von denen heute viele auf Stan- dardisierung ihrer Dienstleistungen setzen. Bei der Hypo Vorarlberg steht die Qualität der per- sönlichen Beratung im Mittelpunkt. Denn wir meinen, dass es gerade in sensiblen Finanzan- gelegenheiten wie der Finanzierung der eigenen Immobilie oder der Vermögensanlage viel Er- fahrung und Fingerspitzengefühl braucht und die Möglichkeit, auf die individuellen Bedürf- nisse des Gegenübers einzugehen. Dazu ist nur ein Mensch in der Lage. Welche Auswirkungen hat die Marke auf die Filialgestaltung? Die hohen Qualitätsansprüche unserer Kun- den haben für uns eine klare Konsequenz, was die Besetzung bzw. Gestaltung unserer Stand- orte betrifft. Es ist aus unserer Sicht zwingend notwendig, dass wir die Filialen zu Kompetenz- Centern ausbauen und unseren Kunden somit nochmehr Know-how an einemOrt bieten. Das beratungsintensive Kerngeschäft – Finanzie- Beste Beratung im Spannungsfeld von Tradition und Innovation Dr. Johannes Hefel, Mitglied des Vorstandes der Hypo Vorarlberg Bank AG

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