GELD-Magazin, Juli/August 2018

editorial 07-08/2018 º Medieneigentümer 4profit Verlag GmbH  º Medieneigentümer-, Herausgeber- und Redaktionsadresse 1010 Wien,Rotenturmstraße 12 T :+43/1/997 17 97-0, F.:DW-97,E :office@geld-magazin.at   º  Herausgeber 4profit Verlag GmbH  º GeschäftsführUNG Mario Franzin,Snezana Jovic  º  Chefredakteur Mario Franzin  º  Redaktion Mario Franzin,Mag.Harald Kolerus,Michael Kordovsky,Wolfgang Regner,Ernst A.Swietly º grafische Leitung Noura El-Kordy  º  Coverfoto pixabay º Datenanbieter Lipper Thomson Reuters*,software-systems,Morningstar Direct  º Verlagsleitung Snezana Jovic  º  Eventmarketing Ivana Jovic º  Projektleitung & verkauf Dr.Anatol Eschelmüller º  IT-management Oliver Uhlir º Druck Berger Druck,3580 Horn,Wiener Straße 80  º Vertrieb Morawa Pressevertrieb,1140 Wien www.geld-magazin.at Abo-Hotline :+43/1/997 17 97-12 • abo@geld-magazin.at *Weder LippernochandereMitgliederderReuters-Gruppeoder ihreDatenanbieterhaften fürFehler,dieden Inhaltbetreffen.Performance-RanglistenverwendendiezurZeitderKalkulationverfügbarenDaten.DieBeistellungderPerformance-Daten stellt keinAngebotzumKaufvonAnteilendergenanntenFondsdar,nochgilt siealsKaufempfehlung für Investmentfonds.Für Investorengilteszubeachten,dassdievergangenenPerformancewertekeineGarantie fürzukünftigeErgebnissedarstellen. W ohin man blickt, schwelen politische Krisenherde. In Europa verunsicherte der Koalitionsstreit in Deutschland, in Italien die hohe Schuldenquote und die renitente Haltung in der Migrationsfrage, in Polen die Justizreform und auch in Österreich der deutliche Rechtsruck. Auf internationaler Ebene dominieren wiederum die brüskierenden Entscheidungen des US-Präsidenten Donald Trump, der mit Strafzöllen versucht, ein Handelsbilanz­ defizit zu reduzieren (s. Seite 12), das aus einem anderen Blickwin- kel gar keines ist (s. Seite 15). Gegen China sind die Zölle in der Höhe von 34 Milliarden Dollar mit 6. Juli in Kraft getreten, die Autozölle gegen EU-Staaten könnten vielleicht noch wegverhandelt werden. Wiederum Trump, der mit angedrohten Sanktionen gegen den Iran das Land in eine Krise stürzt, mit Investitionsprogrammen die Schulden der USA in die Höhe treibt sowie mit einer unnötigen Steuerreform die Staatseinnahmen verringert. Hochgerechnet könnten die USA in rund fünf Jahren Italien bei der Schuldenquote überholen. Doch auf der anderen Seite gewöhnt man sich an Trumps irr- lichterne Entscheidungen, die Märkte haben diese Unsicherheit z.T. durch Kursrückgänge bereits eingepreist. Man sollte sich daher wie- der mehr auf die lukrativen Geldanlagen konzentrieren und die nachgebenden Kurse für Käufe nützen. Z.B. wird das Thema Nach- haltigkeit auch in Zukunft eine große Rolle spielen (s. Seite 40), oder man setzt auf Unternehmen, die außerordentlich hohe Inno- vationskraft zeigen (s. Seite 52), oder auf Sondersituationen bei Firmenübernahmen (s. Seite 36). Auch an der Börse Wien gibt es wieder günstige Aktien (s. Seite 68). Wer hingegen noch von Kurs- rückgängen an den Aktienmärkten ausgeht, kann sich in das Depot einige Edelmetall-Investments legen (s. Seite 78) und temporär die Aktienpositionen mit Short-ETFs abhedgen. Beides hat auch den Vorteil, in fallendenMärkten über eine potenzielle Cash-Reserve zu verfügen, die man bei einem Trendwechsel wieder in Long-Posi­ tionen „tauschen“ kann. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und einen schönen Sommer. Unsicherheiten nützen! Mario Franzin, Chefredakteur GELD-Magazin Ö A K Österreichische Auflagenkontrolle

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