GELD-Magazin, Juni 2018

Fälschungen. Die Urlaubssaison steht vor der Tür und mit ihr erliegen viele auch dem Reiz, das eine oder andere bedenkliche Souvenir mit nach Hause zu nehmen. Denn nicht selten handelt es sich dabei um Produkte, die auf den ersten Blick zwar wie Gucci, Ray Ban, Rolex & Co. aussehen, tatsächlich ha- ben diese Waren oft aber nur wenig mit dem Original zu tun.Wie die Österreicher diesemThema gegenüberstehen und ob sie selbst schon einmal gefälschte Markenwaren gekauft haben,hat das digitale Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com nun unter die Lupe genommen und stellt fest:Mehr als die Hälfte hat sich schon einmal zu Produkten mit zweifelhafter Herkunft hinreißen lassen,und das vorwie- gend im Urlaub. Besonders beliebt ist Bekleidung (55,3%), aber auch Handtaschen (32,2%), Sonnenbrillen (29,6%), Uhren (26,3%) oder Schuhe (25,7%) sind begehrte Produkte unter den Plagiaten.Aber wa- rum greifen Herr und Frau Österreicher überhaupt zu imitiertenWaren? Für viele zählt in erster Linie der Schnäppchenpreis, andere wiederum kaufen ein Produkt,weil es ihnen schlichtweg gefällt,ganz unabhängig davon, ob es sich um das Original oder eine Kopie handelt. Interes- santes Detail:Die Befragten geben mehrheitlich an,mit den gekauften Plagiaten zufrieden zu sein (63,8%). Juni 2018 – GELD-MAGAZIN ° 7 Von den Besten lernen. Bilanzlesen für GeschäftsführerInnen, JuristInnen ... mit WP/StB Mag. Dr. EGGER am 03.07.18, Pörtschach | 18.09.18, Wien | 09.10.18, Graz u. v. m. Alternative Finanzierung: Crowdinvesting für den Mittelstand inkl. Praxisworkshop mit Mag. LINDENLAUB | Mag. SCHWEIGER | Mag. FRANK am 19.09.18, Wien Anforderungen an eine zeitgemäße Unternehmensfinanzierung mit Mag. SCHOISWOHL | Dr. MADER am 24.09.18, Wien CDD-Prozess & Watchlistscreening mit Dr. HORACEK | Mag. MAYRHUBER am 05.09.18, Wien | 19.11.18, Wien u. v. m. Der geschädigte Anleger mit Univ.-Prof. Mag. Dr. SCHOPPER Mag. GUGGENBICHLER am 01.10.18, Wien Von den Besten lernen. Jetzt anmelden – ars.at Produkt-piraten, Ahoi! Technologie-riesen an der spitze. Google ist auch 2018 die wertvollste Marke der Welt. Mit einer Steigerung des Wertes von 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf nunmehr 302,1 Milliarden Dol- lar verteidigt das Internetunternehmen den Spitzenplatz in der jährlich veröffentlichten Markenwertstudie BrandZTM.Auch Apple und Amazon verzeichnen mit plus 28 Prozent (300,6 Mrd. USD) und plus 49 Pro- zent (207,6 Mrd. USD) ein Wachstum ihrer Markenwerte und bleiben damit weiterhin auf den Plätzen zwei und drei. Inte- ressantes Detail der Analyse:Mittlerweile finden sich 14 chinesische Firmen in den Top 100. Zum Ver- gleich: Bei der ersten Auflage von BrandZTM im Jahr 2006 zählte einzig China Mobile zu diesem exklusiven Kreis. Im aktuellen Ran- king rangiert der Internet-Konzern Tencent mit einem Markenwert von 179 Milliarden Dollar (+65% im Vergleich zum Vorjahr) bereits auf Platz fünf. Schlecht für österrei- chische Patrioten ist wiederum, dass Red Bull in diesem Fall ungewollt Flügel verliehen wor- den sind – der heimische Energydrink-Hersteller ist aus dem Ranking „geflogen“ (Vorjahr:Rang 99).Allerdings konnte sich Red Bull in der Bewertung der Softdrinks um einen Platz auf Rang zwei – hinter dem Getränke-Giganten Coca-Cola – verbessern. marken-Bewertung: Red Bull fliegt Handelskrieg. „Trump trifft Entschei- dungen aus dem Bauch heraus und überlässt es seinen Beratern, sich um die Details zu kümmern“, so David F. Lafferty, Chief Market Strategist Natixis Investment Managers, in einem Kommentar zum sich verschärfenden Handels- konflikt. Der Experte meint weiter: „Ökonomen können sich darüber streiten, wie viel oder wie wenig sich die neuen Strafzölle auf die Verbraucherpreise auswirken und ob sie die Vorteile der Steuersen- kungen zunichte machen werden. Die zunehmende Diskussion über Strafzölle ist jedoch ein deutliches Zeichen, dass Trump bereits mit Blick auf 2020 vorausdenkt, um ein Wahlversprechen an seine ‚Rust Belt‘-Anhänger wiedergutzumachen.“ DassTrump in diesem Spiel die besseren Karten hält,bezweifelt der Experte:„Der Handel ist kein Null- summenspiel, sodass es, entgegen der Behauptung des Präsidenten, dass ,Handelskriege leicht zu gewinnen sind‘,zutreffender wäre zu sa- gen: Handelskriege haben keine Gewinner.“ trump – vs. – freihandel

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