GELD-Magazin, März 2018

Immobilien Panorama FOTO: beigestellt BILD: driendl*architects 56 ° GELD-MAGAZIN – februar 2018 Gewerbeimmobilien/Büros City map. EHL Immobilien hat die jährlich erscheinende „EHL City Map Wien“ zu Jahres- beginn umfassend aktualisiert. Der Stadtplan enthält die wichtigsten Büro- und Einzelhandels- objekte im RaumWien sowie aktuell in Bau bzw. Planung befindliche Gewerbeobjekte.Die derzeit angeführten 117 Büro- und 35 Einzelhandelsob- jekten werden in der City Map informativer wie nie zuvor angezeigt und stellen für Investoren so- wie Mietinteressenten eine gute Grundlage dar, um sich rasch einen Überblick über die wich- tigsten Standorte zu verschaffen. Ergänzt wird die Karte mit Informationen zu relevanten Daten und Fakten der Objekte, wie z.B. einer detail- lierten Darstellung der Branchenstruktur in den beiden wichtigsten Wiener Einkaufsmeilen,dem Goldenen U im Bereich Kärntner Straße-Graben- Kohlmarkt und der Mariahilfer Straße.Die EHL City Map 2018 kann kostenlos unter www.ehl.at/de/ marktberichte als PDF heruntergeladen werden. Neue Flächenwidmung. Der Wiener Ge- meinderat beschloss Ende Februar die neue Flächenwidmung für die im Jahr 2015 von der CC Wien Invest (Consulting Company) erwor- bene Teilfläche der Körnerkaserne im 14. Bezirk. Damit ist der Weg für das größte private Stadt- teilentwicklungsprojekt Wiens frei und die Realisierung soll nun zügig vorangetrieben wer- den.Auf die rund 900 geplanten Wohneinheiten entfällt die Mehrzahl auf geförderte Wohnungen, wobei dieser Projektteil von mehreren führenden Wohnbauträgern umgesetzt wird. Die Projekt- leitung übernehmen die Sozialbau AG und die ÖSW Gruppe. Dabei ist die Sozialbau AG mit anderen Wohnbauträgern für die rund 500 ge- förderten Mietwohnungen verantwortlich (davon fallen auf die Sozialbau AG selbst 200 Woh- nungen),das Österreichische Siedlungswerk für die freifinanzierten Wohnungen.Auf dem insge- samt rund vier Hektar großen Areal mit perfekter Startschuss für Entwicklung der Körnerkaserne Infrastruktur sieht das Siegerprojekt des Architek- turbüros driendl*architects auch eine Öffnung großer Teile des früheren Kasernengeländes für die öffentliche Nutzung vor.Außerdem bleibt der Baumbestand großteils erhalten. „Es entstehen somit nicht nur rund 900 Wohnungen, sondern die Umgebung und die Anrainer profitieren auch von großen Grünflächen,die bisher nicht öffent- lich zugänglich waren“,so Anton Kammerstätter, Geschäftsführer der Consulting Company. R isikolose Immobilienprodukte sind Märchen, die Sie keinem Verkäufer glauben sollten. Das Risiko steht auch hier im Zusammenhang mit der Rendite, die Sie erwirtschaften wollen. Wichtig ist also darauf zu achten, das Verhältnis von Ren- dite und Risiko auszugleichen – wie bei je- der Veranlagung auch. Prinzipiell gilt, dass Sie immer 100 Prozent Ihres Kapitals verlieren können. Bei Immobi- lien als Anlageklasse kann man aber im Nor- malfall einen möglichen Verlust gut einschät- zen. Dazu ein paar Beispiele: Zur klassischen Vorsorgewohnung: Wenn sie mit 100 Prozent Eigenkapital gekauft wird, hat sie ein Renditepotential zwischen 1,5 Pro- zent (Neubau) und 3,5 Prozent (Altbau). Hin- zu kommt je nach Lage eine Wertsteigerung von ein bis fünf Prozent p.a.. Mit 100 Prozent Eigenkapital ist das Verlustrisiko auf „Notsi- tuationen“ beschränkt. D.h. Sie verlieren hier nur Geld, wenn Sie rasch und deshalb unter dem Marktpreis verkaufen müssen. Wenn Sie so eine Wohnung mit 25 Prozent Eigenkapi- tal kaufen, dann kann es natürlich sein, dass Sie dann bis zu 100 Prozent Ihres eingesetz- ten Kapitals verlieren. Zu Immobilienanleihen: Laut Werbung ist eine Anleihe vermeintlich sicher. Ein Unternehmen garantiert, die Zinsen von etwa drei bis sechs Prozent p.a. zu zahlen und die Anleihe am Ende zu tilgen. Doch dieses Geld wird anstelle von Eigenkapital in Immobilien-Entwicklungs­ projekte investiert – hinzu kommt eine Bank- finanzierung in Höhe von ca. 80 Prozent. Funktioniert das Projektentwicklungsgeschäft nicht, macht das Unternehmen einen Verlust und die Anleihengläubiger fallen dann um ihr Geld um. Die geringe Entlohnung für die An- leihe steht daher in einem sehr schlechten Verhältnis zum Risiko. Fairer ist es, direkt in ein Immobilienprojekt zu investieren und voll am Gewinn zu partizi­ pieren. Am Risiko neh- men Sie ohnehin teil. Es sollte daher auch ein Renditepotential vorhanden sein, das zumindest zweistellig ist. Dann gehen Sie Risiko ein und werden dafür aber auch entsprechend belohnt. Das Verhält- nis stimmt also wieder. Schauen Sie daher immer hinter die Kulissen von Werbefoldern! mario.kmenta@trivium.at Immobilieninvestments und Risiko mario kmenta, Geschäftsführer, trivium gmbH trivium gmbh kolumne

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