GELD-Magazin, Februar 2018

editorial 02/2018 º Medieneigentümer 4profit Verlag GmbH  º Medieneigentümer-, Herausgeber- und Redaktionsadresse 1010 Wien,Rotenturmstraße 12 T :+43/1/997 17 97-0, F.:DW-97,E :office@geld-magazin.at   º  Herausgeber 4profit Verlag GmbH  º GeschäftsführUNG Mario Franzin,Snezana Jovic  º  Chefredakteur Mario Franzin  º  Redaktion Mario Franzin,Mag.Harald Kolerus,Michael Kordovsky,Wolfgang Regner º grafische Leitung Noura El-Kordy  º  Coverfoto ElonMusk by Kristoffer Tripplaar / Alamy Stock Photo º Datenanbieter Lipper Thomson Reuters*,software-systems,Morningstar Direct  º Verlagsleitung Snezana Jovic  º  Eventmarketing Ivana Jovic º  Projektleitung & verkauf Dr.Anatol Eschelmüller º  IT-management Oliver Uhlir º Druck Berger Druck,3580 Horn,Wiener Straße 80  º Vertrieb Morawa Pressevertrieb,1140 Wien www.geld-magazin.at Abo-Hotline :+43/1/997 17 97-12 • abo@geld-magazin.at *Weder LippernochandereMitgliederderReuters-Gruppeoder ihreDatenanbieterhaften fürFehler,dieden Inhaltbetreffen.Performance-RanglistenverwendendiezurZeitderKalkulationverfügbarenDaten.DieBeistellungderPerformance-Daten stellt keinAngebotzumKaufvonAnteilendergenanntenFondsdar,nochgilt siealsKaufempfehlung für Investmentfonds.Für Investorengilteszubeachten,dassdievergangenenPerformancewertekeineGarantie fürzukünftigeErgebnissedarstellen. T rotz aller Querelen wächst die Wirtschaft in der Eurozone laut IHS Market Flash so kräftig wie seit fast zwölf Jahren nicht mehr. Auch die Zunahme der Beschäftigtenzahlen übertrumpfte unlängst den Wert aus dem Jahr 2000 und die Einkaufspreise klet­ terten mit der höchsten Rate seit knapp sieben Jahren. Wachstums­ lokomotive bleibt die Industrie, wo sich die Auftragsbestände zuletzt zügiger als in den letzten zehn Jahren entwickelten. Auch imService­ sektor erreichte der entsprechende Jobindex den höchsten Wert seit Oktober 2007. Demzufolge legten sowohl die Einkaufspreise – diese auch wegen steigender Rohstoffkosten – wie auch die Verkaufspreise zu. In beiden Sektoren beschleunigen sich die jeweiligen Inflations­ raten. In Österreich stieg der Verbraucherpreisindex (VPI) über das vergangene Jahr gesehen um rund zwei Prozent. Demgegenüber steht die zauderliche Europäische Zentralbank, die bei ihrer letzten Sitzung im Jänner sowohl die Leitzinsen bei null Prozent hielt wie auch das Anleihenkaufprogramm unverändert beließ. Das soll die Wirtschaft weiter anheizen bzw. den negativen Effekt aus dem starken Euro abfangen und zugleich die erleichterte Staatenfinanzierung prolongieren. Dass die Sparbuchzinsen bei an­ haltend null stagnieren, ist ein in Kauf genommenes Übel. Die nied­ rigen Zinsen dürfen Investoren aber nicht weiter stören, im Gegen­ teil. Erstens halten sie die Kursverluste bei den fixverzinsten Anla­ gen (noch) in Grenzen und andererseits – viel interessanter – sorgt es für weitere Kurs- und Dividendensteigerungen bei börsenno­ tierten Gesellschaften. Betrachtet man sich zum Beispiel die durch­ schnittliche Dividendenrendite der an der Börse Wien notierten Unternehmen, so liegt sie bei 2,82 Prozent – die Österreichische Post zahlt als Spitzenreiter 5,23 Prozent, gefolgt von der Uniqa mit 5,18 Prozent. Ebenso unterstützt werden Immobilienveranlagungen, auch wenn sich der Anstieg der Preise aus verschiedenen Gründen verlangsamt. Aber Investoren sitzen hier bereits auf dicken Gewinn­ polstern aus den vergangenen Jahren. Es zahlt sich eben aus, in Finanzangelegenheiten auf dem Laufenden zu bleiben. Wirtschaft boomt Mario Franzin, Chefredakteur GELD-Magazin Ö A K Österreichische Auflagenkontrolle

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